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LWG - Zukunfsinvestitionen + Forschungsvorhaben PDF Drucken E-Mail
lwgDie Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau mit Fach- und Technikerschule für Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau, Weinbau und Kellerwirtschaft trägt mit ihren anwendungsorientierten Forschungen und Untersuchungen den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung, seit 1902 die Königliche Wein-, Obst- und Gartenbauschule in Veitshöchheim gegründet wurde.
Beim Infogang der Gemeinde im September 2008 können sich die Teilnehmer ein Bild davon machen, wie die  LWG neben der Ausbildung von Meistern und Technikern durch zukunftsorientierte Investitionen und innovative anwendungsorientierte Forschungen und Untersuchungen einen wichtigen Beitrag leistet, die Natur und Umwelt zu erhalten.

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Von 1992 bis 2002 war bereits die Südhälfte der LWG in zwei Bauabschnitten für 28 Millionen Euro saniert und modernisiert worden.

Der erste Teil umfasste dabei ein neues Schul- und Verwaltungsgebäude und die Modernisierung von Mensa und Internat.

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6,4 Millionen Euro kostete im zweiten Teil die Sanierung der Küche sowie der Neubau der Landespflege westlich der Birkentalstraße (im Bild links).

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Nun hat das Staatliche Bauamt Würzburg die Planung für

  • den Neubau eines Laborgebäudes für das Fachzentrum Analytik und
  • eines Betriebsgebäudes mit Büro- und Gewächshausflächen für den Zierpflanzenbau
abgeschlossen.

Ende Juli hatte diese Planung den Bauausschuss der Gemeinde im Zustimmungsverfahren passiert. Von den geplanten 5.180 Quadratmeter Hauptnutzflächen entfallen 1.780 Quadratmeter auf das Laborgebäude und 3.395 Quadratmeter auf den Zierpflanzenbau.

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Die Neuplanung realisiert laut Schulleiter Wolfgang Klopsch ein völlig neues Konzept mit vielen Innovationen, um zeitgemäße Rahmenbedingungen für die angewandte Forschung auf dem Sektor Zierpflanzenbau zu ermöglichen.Die zukünftige Gewächshausfläche soll jedoch auch gemeinsam für alle Anzuchtverfahren unter Glas genutzt werden.
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Die noch heuer beginnende Baumaßnahme ist auch eine Folge der bayerischen Verwaltungsreform, die zu einer starken Veränderung der LWG in den letzten zehn Jahren führte. Neu gegründet wurde dabei auch das zunächst in der Herrnstraße untergebrachte Fachzentrum Analytik.
In den Labors untersuchen die Mitarbeiter Proben aus den Bereichen Biologie und Umwelt für alle Bereiche der LWG und andere staatliche Einrichtungen. das bestehende Fachzentrum.

Da der Altbau in der Herrnstraße erhebliche bauliche und prekäre arbeitssicherheitstechnische Mängel aufweist und keine Erweiterungsflächen besitzt, wurde nun auf dem Gelände des nach Bamberg verlagerten Gemüsebaus (linkes Bild)  ein multifunktionaler Neubau für das Fachzentrum Analytik konzipiert. Er eröffnet für die gesamte Organisation und Logistik innerhalb des Laborbetriebes und der Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeitsgruppen völlig neue Optionen.

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Auf dem Gelände der 2005 abgerissenen Gemüsebau-Gewächshauser entstehen die neuen Gewächshäuser für den Zierpflanzenbau mit 80 Tiefgaragenstellplätzen darunter und ganz hinten das neue Laborgebäude des Fachzentrums Analytik.
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Im 2002 fertiggestellten Komplex der Landespflege stellt Elisabeth Fleuchaus von der Gartenakademie die im Rahmen der Grundlagenforschung der LWG laufenden Projekte wie Sommerblumenansaaten (Bild 1), Elefantengras, 
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"Silbersommer"
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Dachbegrünung
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Rasengittersteinsysteme und Bewässerungsysteme vor.
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"Veitshöchheim meets Europe" heißt das EU-Forschungs-Projekt Schotterrasen der LWG. Es ist dies eine preisgünstige Einfachbauweise für die Befestigung nur gering frequentierter Parkflächen aus Recyclingbaustoffen vorwiegend aus dem Hochbauabbruch. Auf den im Mai 2007 fertiggestellten 36 Versuchsparkplätzen der LWG wurde auf eine nahezu vollständige Versiegelung durch Trag- und Deckschicht verzichtet, um eine Begrünung des Schottergerüsts mit geeigneten Gräsern und Kräutern zu ermöglichen.
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Die ersten Ergebnisse sind laut Klopsch sehr vielversprechend, insbesondere auch im Hinblick auf die Ausarbeitung von Hinweisen für die Zusammensetzung, Lagerung und Einbau der verwendeten Recyclingbaustoffe. Nach Projektende im September 2008 soll deshalb die Versuchsfläche als Ausweichparkplatz bei Sonderveranstaltungen an der LWG auch weiterhin extensiv genutzt werden





 

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