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Kolpingsfamilie präsentierte sehenswerte Ausstellung „Pflanzen der Bibel" PDF Drucken E-Mail

bibelpflanzenbibel„Warum nicht einmal einen anderen Zugang zur Bibel finden?" Anlässlich „Veitshöchheim blüht auf" griff die Kolpingsfamilie diese Frage auf und präsentierte beim Bilhildisfest zur Überraschung aller Besucher die höchst sehenswerte und informative Ausstellung „Pflanzen der Bibel".



 

 

 

 

 

 

 

 

 

bibelolivenbaum

Die Bilhildiskindergartenleiterin Angelika Vey-Rossellit hatte mit ihrem Mann Detlev diese Ausstellung erstellt, die groß und klein und tags darauf bei einer Führung auch drei Klassen der Vitusschule begeisterte. Wie Vey-Rossellit erläuterte, war es ihnen gelungen, von den knapp über 100 Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, über 60 auszustellen.

Auch ein Olivenbaum war vertreten, dessen Früchte zu den Grundnahrungsmitteln gehörten.

bibelrose Diesen und auch andere große Pflanzen wie Weinreben und Rosenstöcke oder die Wüstenpflanze Aloe hatte die Gartenakademie der LWG zur Verfügung
bibelveyrosselitpfarrer4 Zu jeder Pflanze war ein Bibelspruch zu lesen. Wie Vey-Rossellit sagte, hatten die meisten Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, eine wichtige Bedeutung für die Menschen jener Zeit, sei es als Lebensmittel, Baumaterial, für kultische Zwecke oder als Heilmittel.
bibelbohnenthymianlavendelaniskuemmel So führte die Ausstellung den vielen Besuchern auch die Kultur und Lebensweise der Bevölkerung Israels in der biblischen Zeit vor Augen.
Im Gegensatz zu heute, wo die wild wachsenden Kräuter häufig als Unkräuter verdammt werden, wurden sie damals in Israel als Gabe Gottes angesehen (Buch der Psalmen 104,14)
bibelveyrosselitpfarrer1 Kosten konnte man auch das Manna, wie Pfarrer Robert Borawski links im Bild, das geheimnisvolle Brot, das Gott nach dem Zweiten Buch Moses (16,4.31) vom Himmel regnen ließ und von dem sich die Israeliten ernährten. Es gab aber auch die aus grobem Mehl und Olivenöl gebackenen Fladen, die die Hauptnahrung der einfachen Leute bildeten.
bibelkoernerfruechte Als Hauptfeldfrüchte waren die Weizenarten (Emmer und Einkorn) und Gerste zu sehen und als Gartenfrüchte Linsen, Bohnen und Erbsen angebaut sowie auch viele Gewürze wie Koriander und Schwarzkümmel. Präsentiert wurden auch die in Obstgärten angebauten Datteln, Feigen, Mandeln und Granatäpfel.
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Die Ausstellung offenbarte auch religiöse Vorschriften zum Umgang mit Pflanzen. So musste auf den Feldern ein Teil der Ernte für die Armen zurückgelassen werden, die keinen Landbesitz hatten. Ihnen stand das Recht auf eine Nachlese zu. Von allen Erträgen musste der zehnte Teil an den Tempel in Jerusalem entrichtet werden. Er diente der Ernährung der Priester und ihrer Familie.

Im Bild links Elja am Horeb

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Vieles war in der Ausstellung auch zum Anfassen wie das Entzünden des Weihrauchs im kleinen Kessel. Die aus dem Harz bestimmter Bäume gewonnenen Räucherstoffe, so war zu lesen, spielten eine besondere Rolle für die Kultur des Volkes.

Im Bild links: Der gute Hirte

bibelbaumwolleflachs

Oder wer wusste schon, dass Salböl aus Myrrhe, Kalmus, Kassia- und Ceylonzimt gewonnen wurde.

Im Bild links: Baumwolle und Flachs

bibelhundskamille Die extra für die Ausstellung angesäten Pflanzen finden nun im Bilhildiskindergarten ihren Platz im Garten neben der Marienstatue.


 

Veitshöchheimer Augenblicke

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