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Bericht über Finissage von Harald Schmaußer in der Galerie im Pfeufferhof am Pfingstmontag |
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Der Meister der Radiernadel geht für zwei Jahre auf Spurensuche der 36 deutschen Weltkulturerbe-Stätten.
Großer Andrang herrschte am Pfingstmontag bei Harald Schmaußers Finissage in der Galerie von Inga Wiek in der Unteren Maingasse 21 in Veitshöchheim.
- Der in Sulzfeld wohnhafte „Meister der Radiernadel" war hier in der Wohnetage der Galeristin seit über zwölf Jahren ein gern gesehener Gast und konnte sich hier durch seine wunderbaren, humorigen Radierungen, colorierte Unikate und Aquarelle profilieren.
- Einen Namen machte er sich besonders auch durch seine lustigen „Weintierli".
- Wie Bürgermeister Rainer Kinzkofer in seiner Laudatio sagte, hatte der Künstler zu Veitshöchheim stets einen besonderen Bezug. So stellte er den Ort einmal im Rahmen des Landkreiskulturherbstes zeichnerisch in den Mittelpunkt der Weltkultur.
- Schmaußer lieferte auch die Vorlage für das kunstvolle, von phantastischem Realismus geprägte Veitshöchheim-Poster, das das Ortsoberhaupt seit zwölf Jahren als repräsentatives Geschenk gerne bei besonderen Anlässen, Jubiläen und Geschäftseinweihungen übergibt.
- Das zweite 2005 von Schmaußer kreierte, seinen hintergründigen Humor ausstrahlende Aquarellposter (der Bürgermeister hält es im Bild in der Hand) hält durch eine historische Dampflok für die Nachwelt das 150jährige Bahnhofsjubiläum fest, offenbart Veitshöchheims in der Neuzeit erlangte Bedeutung als Hochburg der Fränkischen Fastnacht und zeigt neben anderen historischen Bauten natürlich auch das Schloss, das nach umfangreichen Renovierungen 2005 wieder seine Pforten für die Besucher öffnete.
- Harald Schmaußer lieferte auch die Vorlage für das im Hintergrund abgebildete kunstvolle Display für „Veitshöchheim blüht auf".
- Bedingt durch seinen Vorruhestand muss es der 63jährige nun aus fiskalischen Gründen in den nächsten zwei Jahren etwas langsamer angehen lassen.
- Schmaußer will diese Zeit aber nutzen und das „Diesel-Ross satteln", um sämtliche 36 deutsche Weltkulturerbe-Stätten von Stralsund bis zur Insel Reichenau aufzusuchen. Dabei will er diese nicht nur in Öl, Aquarell und Acryl künstlerisch zu Papier zu bringen, sondern dabei auch die hintergründige historische Seite, sprich sämtliche Persönlichkeiten der deutschen Geschichte etwa die Nerowinger in Quedlinburg, Martin Luther in Eisenach, die Nibelungen in Worms oder die eindrucksvollste mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen in Maulbronn hinterleuchten.
- Wie der Künstler in seiner von der Klavierlehrerin Ulrike Tovornik musikalisch umrahmten Finissage sagte, sei es deshalb kein endgültiger Abschied von der Galerie im Pfeufferhof, in der er sich stets sehr wohl gefühlt habe.
- Man darf also gespannt sein, was Schmaußer in diesen zwei Jahren des Abschieds alles zu Papier bringt.
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