Home Veranstaltungen Musikalische und künstlerische Hommage an die Promenade - Grünflächenunterhaltung übertrifft die kühnsten Erwartungen
Musikalische und künstlerische Hommage an die Promenade - Grünflächenunterhaltung übertrifft die kühnsten Erwartungen PDF Drucken E-Mail

floetenensembleEinzigartige Symbiose zwischen Kunst und Natur - Lobeshymnen nach grandioser Grünflächenunterhaltung - Ein traumhafter Tag der Superlative: Auf den Veitshöchheimer Mainwiesen jagte am Vatertag  ein Highlight das andere -

 

Mainpostbericht vom 23.5.2009  Link hier - Download PDF-Datei hier

 

Großer Dank gebührt ausdrücklich der Kulturreferentin des Gemeinderates Ilse Feser, die ihre Idee des Stelenprogramms zielstrebig umsetzte und sogleich bereit war, dieses in die vom Arbeitskreis "Entente Florale" beschlossene Grünflachenunterhaltung zu integrieren und  für die gesamte Programmerstellung und Organisation insgesamt verantwortlich zu zeichnen.

Ihr Resümee kann hier nachgelesen werden.

 

 

 

Tausende von Besuchern konnten  genießen und flanieren und sich inspirieren lassen von den Klängen und den Kunstwerken. Ein Highlight an jeder Grasnarbe - bei freiem Eintritt. Alles lief unter dem Begriff „Grünflächenunterhaltung", zu der der Arbeitskreis "Entente Florale"  und die Kulturreferentin des Gemeinderates Ilse Feser in einem Aufruf die ortsansässigen Musiker und Künstler anlässlich "Veitshöchheim blüht auf" eingeladen hatten.

Download Aufruf hier + Plakat hier + Programm hier


gruenflaeche

"So viele Veitshöchheimer waren noch nie bei einer kulturellen Veranstaltung unterwegs und eine entspannte und fröhliche Atmosphäre haben wir noch bei keiner Veranstaltung erlebt" schwärmte Karen Heußner vom Kulturamt gemeindlichen Kulturamt.

Der diesjährige Vatertag bleibt deshalb in den Veitshöchheimer Annalen als traumhafter Tag der Superlative in Erinnerung. Die Grünflächenunterhaltung als musikalische und künstlerische Hommage an die Mainufer-Promenade hat die kühnsten Erwartungen übertroffen.

kunststelen

Die 650 Meter lange Flaniermeile von den Mainfrankensälen bis zum Steg wurde zur einzigartigen Open-Air-Bühne, wo zwischen zehn und 17 Uhr ein Highlight das andere jagte, und das alles bei freiem Eintritt.

kontiki3 „Was da über den Tag verteilt an Rhythmen zu hören war, könnte nicht bunter, nicht facettenreicher ausfallen" begeisterten sich die örtlichen Augenärzte Dres. Astrid und Christoph Schenkel (Geige und Gitarre), die in der Gruppe „Kontiki" auftraten. Hier der von dieser Gruppe  zum Besten gegebene irische Folk,
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ebenso weiter oben von José Sánchez, der zugleich Passanten zum Mittanzen animierte
gitarrenduowaigand als auch zuvor das SMSV-Gitarrenduo Marco und Philipp Waigand, das professionell Musik zwischen Folk und Ragtime zelebrierte,
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dort leichte Unterhaltungs- und Volksmusik (z.B. "You are a beautiful Girl" von Billy Swan, aber auch Polkas und Märsche) durch den Musikverein,
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hier Jazz und Blues ("Blues in the night")  der SMSV-Bigband von Dieter Leppich,
rockband dort moderne Rockmusik der SMSV-Rockband von Dominik Heidinger
percussion1 hier Percussion-Klänge eines SMSV-Ensembles von Achim von Bassen,
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dort ein ins Ohr gehendes Menuett und klassischen Stücken wie "The two Grenadiers"  oder "Gavotte d'Amor" der „Würzburger Geigerlein"
floeten2 und Blockflötenmusik einer SMSV-Gruppe von Dorothea Rüfer
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grundschule6 Dazu gesellte sich noch zarter Chorgesang aus den Kinderkehlen eines Grundschulchores, begleitet von ihren Lehrkräften Karin Rügamer (Keyboard) und Hans Winzlmaier (Panflöte).
„Die musikalische Vielfalt der elf auftretenden Musik- und einer Tanzgruppe war nicht zu übertreffen" resümierte denn auch Musikschulleiterin Dorothea Völker voller Anerkennung.

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duwe

Neben einer Kunststele formierte sich  indes eine dichte Menschentraube: Was Horst Duve alias Heinz Erhardt parodierte wie „Die Made" oder übers „Pechmariechen, lässt die Besucher vor lauter Begeisterung prompt verharren.

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versteigerung1 Gleich zu Beginn am Dreschplatz sorgte Antje Friederich nach dem Motto „Holz - fürs Feuer viel zu schade" mit ihrer Motorkettensäge für Aufsehen.
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Den ganzen Tag nutzten klein und groß, Opas und Omas mit ihren Enkeln das Angebot eine Holzfigur mit dem Stemmeisen künstlerisch zu gestalten oder auch Holz zu bemalen.
versteigerungfeser

Karlheinz Feser hatte am Abend keine Mühe, die wirklich ausgefallenen Kunstwerke zu versteigern.

530 Euro konnte er so zugunsten der Veitshöchheimer Kulturarbeit erlösen.


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Bina Bubetz fertigte Portraitzeichnungen von Passanten

(dieses Foto stellte Ilse Feser zur Verfügung)


"Ich war sehr freudig überrascht, was Kunst und Musik an diesem Tag an Kommunikation vermitteln konnten" äußerte sich voller Begeisterung auch der Maler und Grafiker Professor Wolfgang Bäumer, der sich wie zehn weitere örtliche Künstler mit der Gestaltung einer mannshohen Holzstele an dem erstmals von der Kulturreferentin Ilse Feser gestarteten Projekt „KUNSTmobil" beteiligte.Die Rohlinge hatte Feser bestellt und zum Selbstkostenpreis weiter gegeben. Es war höchst sehenswert, was hier bei gleichen Voraussetzungen auf verschiedene Art und Weise zustande kam und entlang der Promenade den staunenden Besuchern präsentiert wurde.
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So verkündete Brigitte Margyt Rein auf einer Stele „Liebe verleiht dem Leben Farbe" "liebst Du mich"

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oder "Ein Mann ist ein Mann" - "Jein" - "Kann sein
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maseizik1 Elisabeth Maseizik verewigte die Veranstaltung durch eine Piano-Tastatur mit dazwischen flanierenden Menschen,
sonntag während Marlies Sonntag auf ihrer Stele sehr plastisch den Artenreichtum symbolisierte, in dem aus einer Blumenwiese Schmetterlinge flattern und eine Säule emporragt, auf deren Spitze ein Storchenpaar ihr Nest hat.
kuhfu1 Lars Kuhfuß präsentierte einen schreienden Sportler,
orgzall1 Klaus Orgzall gleich daneben eine utopisch anmutende Stele zum „Goldenen Vlies" aus der griechischen Mythologie.
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Ins Innere ihrer "Welle" nach dem Moto „Vorsichtiges Streicheln und reinblicken" ließ im wahrsten Sinne des Wortes Uschi Ebner.

Hier war als ihre Botschaft zu lesen:

"Das Leben fliegt in Wellen dahin. Inmitten des Chaos und der Illusion existiert in Wirklichkeit nur das Jetzt."

 

zimmermann1 Ulrike Zimmermann malte die Frau von ihrer schönsten Seite,
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während José Sánchez den Menschen in Elemente und die Natur einbettete, besonders augenfällig die  auf Wolken gen Himmel schwebende Akt-Frau mit prallem Hintern.
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Helmut Booz verkörperte auf seinen vier Seiten die Kunstrichtungen „Dichtung, Theater, Malerei und Musik"
grundner2 während Birgit Grundner-Rostek
baeumer und Wolfgang Bäumer grafische Motive realisierten.
Die Stelen wanderten nach der Veranstaltung in den Hof der Synagoge und werden im Laufe des Sommers bei verschiedenen Veranstaltungen präsentiert. Feser: „Man wird ihnen also noch öfter begegnen."

kneippkinzkofer1 kneippgemeinderatweb
kneippanlagegesamt Zu Beginn der Grünflächenunterhaltung eröffnete Bürgermeister Rainer Kinzkofer nach dem musikalischen Auftakt des Musikvereins  die soeben fertiggestellte Kneipp-Wassertretanlage, die er anschließend mit anwesenden Gemeinderatsmitglieder "in Gebrauch" nahm.
vgvstand Anne-Rose Petzlitz, die Vorsitzende des Verkehrsvereins hatte einen Info-Stand über die Aktion "Veitshöchheim blüht auf" aufgebaut und spendierte zur Einweihung der Kneippanlage ein Gläschen Wein.

Statement von Professor Wolfgang Bäumer:

 

 

 

 

 

 

  • "Ich war sehr freudig überrascht, was Kunst und Musik an diesem Tag an Kommunikation vermitteln konnten. Diese  an diesem Tag erlebte einzigartige Symbiose zwischen der Natur und ihren Elementen Wasser, Himmel, Erde mit Kunst und Musik war einfach phantastisch.
  • Höchst erfreulich und sehr positiv war auch,  dass zwischen den beteiligten Künstlern keinerlei sonst übliche Rivalität auftrat.
  • Kunst zieht ansonsten meist elitär und abseits in Kunsttempeln nur wenig Interessierte an. Hier flanierten  in einer inzwischen zur tollen Parklandschaft gewordenen Mainuferpromenade zwischen Hecken, Bäumen und blühenden Pflanzbeeten Tausende von Menschen, die sich in fröhlicher Atmosphäre inspirieren ließen und dem Alltag entfliehen konnten.
  • Es ist hier eine tolle Mischung vorhanden,  wozu auch die vielen Einkehrmöglichkeiten entlang der Mainlände im Freien vor den Gaststätten und in den Biergärten beitragen, ebenso die vielen Spielmöglichkeiten für Kinder und die mehr als gelungene neue Kneippanlage vor dem Mainsteg.
  • Auch viele auswärtige Besucher, die diesen Tag erlebten, konnten es kaum glauben, dass Veitshöchheim so etwas anzubieten hat.
  • Eine solche Veranstaltung muss deshalb einfach ihre Fortsetzung finden."
Karen Heußner vom gemeindlichen Kulturamt schwärmt:

  • "So viele Veitshöchheimer waren noch nie bei einer kulturellen Veranstaltung unterwegs.
  • So eine entspannte und fröhliche Atmosphäre haben wir noch bei keiner Veranstaltung erlebt."
Statement von Musikschulleiterin Dorothea Völker:
  • Die musikalische Vielfalt war nicht zu übertreffen."
Statement von Bürgermeister Rainer Kinzkofer:
  • Die von allen geliebte Main-Ufer-Promenade gehört als einzigartiger urbaner Raum einfach zum Lebensgefühl in unserem Ort gehört, dem sich auch immer mehr auswärtige Gäste nicht entziehen können
  • .Die Veitshöchheimer Künstler, die am Vatertag hier Musik machten und Kunstwerke präsentierten, haben damit zugleich auch ihre Anerkennung für ein Fleckchen Erde zum Ausdruck gebracht, das ihnen besonders am Herzen liegt.
  • Ein Nebeneffekt ist,  dass Musik das Wachstum der Pflanzen anrege und sie resistenter gegenüber Krankheiten würden, wie Versuche ergeben haben sollen.
Statement von Ilse Feser, Kulturreferentin des Gemeinderates, die für das Stelenprogramm allein verantwortlich zeichnete und dieses in die von der Gemeinde anlässlich des Wettbewerbs "Veitshöchheim blüht auf" initiierte Grünflächenunterhaltung hervorragend einband und für die Gesamtveranstaltung in Absprache mit den auftretenden Gruppen den Zeitplan mit Programmfolge erstellte:
  • Auch meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen!
  • Ich bin stolz und zufrieden, dass meine wochenlange Arbeit in diese wirklich reibungslos verlaufene Veranstaltung mündete. Nachdem ich eine solche Aktion zum ersten Mal zu organisieren hatte, konnte ich umso mehr die herrlich entspannte Atmosphäre des Festes genießen.
Weitere Kommentare:
  • Angelika Summa, Würzburg: Toll, was Sie da auf die Beine gestellt haben.
  • Hans-Joachim Siegling, Veitshöchheim: So was hat gefehlt, das war mal ganz was anderes.
  • Helmut Kirsch, Rottendorf: Wir sind extra aus Rottendorf gekommen, weil wir uns das nicht entgehen lassen wollten.
  • Helene Rauser-Rosenberger, Veitshöchheim: Durch die ruhige, gelassene Atmosphäre und die vielfältigen Angebote hat die Veranstaltung einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen.

 

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