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"Cortenstahl und Muschelkalkschotter"
wiederspiegeln die Bahnschiene, erinnern daran, dass Veitshöchheim 1850 an das Schienennetz angebunden wurde, seitdem der Tourismus boomt und Veitshöchheim aufstrebt.
Mario Nast (li.) und Bastian Schäfer, Studenten der Staatlichen Technikerschule für Agrarwirtschaft, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, setzten mit ihrer Semesterarbeit ein Glanzlicht für die Wettbewerbsteilnahme Veitshöchheim an "Entente Florale Deutschland 2009".
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| Warme Töne in der Farbauswahl und strukturgebende, aufrechte Pflanzen sollen diesen Wandel des Ortes symbolisieren. |
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Ausgangspunkt ihrer Planung war dabei eine alte Postkarte, auf der der Gernecksplatz (benannt nach einem Lehrer der LWG) eine zentrale Position mit Blick auf Hofgarten, Vituskirche und den Bahnhof innehat.
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| Auch heute noch ist dieser Platz eine markante Stelle im Ort am Übergang zum Altort vor dem denkmalgeschützten Schäfleinhaus (re.) mit tollem Blick auf Schloss und Königsbahnhof. |
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Aufbau der Pflanzung
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Frühjahr
Schon zeitig lösen die ersten Frühjahrsblüher die immer noch stehenden Gräser und Strukturpflanzen ab und erwecken die Pflanzung zu neuem Leben:Crocus, Galanthus, Narcissus, Tulipa
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Sommer
Im Zenith der Sonne spiegeln sich warme kräftige Farbtöne wie z.B. Gelb, Rot und Orange wieder. Aufstrebende Formen heben die Blüten heraus und es entsteht eine lebendige Pflanzung (Iris, Kniphofia,Phlomis, Potentilla, Euphorbia, Gaura, Rudbeckia).
Die schattig gelegene Bank vor der tiefgrünen Eiben-Hecke lädt zum verweilen und genießen ein.
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Herbst
Im Herbst besticht die Pflanzung mit einer prächtigenLaubfärbung und spätblühenden Stauden und Gehölzen: Euonymus, Viburnum, Anemone, Sedum, Cerastostigma, Waldsteinia, Aster
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Winter
Im Winter kommen die Gräser besonders zur Geltung. Abgeblühte Frucht- und Blütenstände geben eine besondere Strukturwirkung - in Verbindung mit Raureif ein unvergesslicher Anblick. Immergrüne und spät blühende Pflanzen runden das Angebot ab:Viburnum, Calamagrostis, Carex, Imperata, Pennisetum, Phlomis
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Pflanzliste

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Die Planung fand sofort auch Gefallen beim UWG-Ortsverein, der sich sogleich nach der Vorstellung der Planung bereit erklärte, die Grünpatenschaft für den Platz zu übernehmen und Ende Juni für Bänke 500 € spendete. Schließlich fand die Planung in etwas abgespeckter Form in der Sitzung am 21. April auch die Zustimmung des Hauptausschusses mit einem Kostenrahmen von 30.000 Euro netto (inclusive Bauhofleistungen).
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Mitte Mai konnten die Gemeindegärtner das Baufeld freimachen und
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in der letzten Maiwoche die Firma Fleischhacker mit den Erdarbeiten beginnen.
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Nach dem Querschnitt oben links erfolgte dann ab 26. Mai der Einbau des von der Firma Flammersberger gelieferten Cortenstahls. |
| Pflege |
- Die Gesamte Pflanzfläche ist mit Muschelkalkschotter 8/16 abgemulcht; der Pflegeaufwand wird dadurch gering gehalten
- Wässern: nur während der Anwachs‐Phase bei anhaltender Trockenheit durchdringend wässern.
- Düngen: 1x Frühjahr; 5 - 10 g N/m²; jährlich
- Unkrautkontrolle: 5 - 8 x Jahr; Aufwand: ca 10 min/m²/Jahr
- Rückschnitt: 2x im Jahr; Frühjahr und Herbst
- Frühjahr: Rückschnitt aller abgestorbener Strukturpflanzen wie z.B.
Phlomis, Sedum `Herbstfreude´; Rudbeckia; alle Gräser
- Herbst: Rückschnitt verblühter Sommerblüher ohne Winteraspekt wie z.B: Kniphofia; Yucca; Iris; Gaura
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