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Auch das "Bildstöckle" erblüht nun dank dem Markushof und dem Fastnachtverband Franken in gelbrot |
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Pflanzaktion am 28. Mai 2009
Wenn am 8. Juli 2009 die achtköpfige Jury des Bundeswettbewerbs „Entente Florale" nach Veitshöchheim kommt, soll diese nach dem Willen des Verkehrs- und Gewerbevereins Veitshöchheim ein gelb-rotes Blumenband im Altort entsprechend den Farben im Ortswappen begrüßen. Viele Gewerbetreibende und Anlieger ließen sich bereits für diese Idee begeistern und schmückten Fassaden, Mauern, Vorgärten und Blumenkübel auf den Gehwegen mit gelben und roten Blumen.
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Dank einer großzügigen Spende des Fastnachtsverbandes Franken, der in der Bahnhofstraße 12 sein Domizil hat, erblüht nun auch einer markantesten Stellen des Altortes, die augenfällige Grünfläche rund um das "Bildstöckle" am Scheitelpunkt der Bahnhofstraße zur Herrnstraße. Nach der finanziellen Zusage des Fastnachtspräsidenten Bernhard Schlereth, hatte im Nu die ortsansässige Firma Dieter Goßmann den Bodenaustausch des acht Quadratmeter großen Pflanzbeetes bewerkstelligt, nach dem die gemeindlichen Gärtner derzeit mehr als ausgelastet sind. |
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Spontan sagte auch Ausbilder Rainer Funk vom Don Bosco-Markushof im Weiler Gadheim zu, mit seinen Zierpflanzen-Azubis Stefanie Salaws und Birgit Bender die Bepflanzung mit roten Geranien und gelben Strohblumen zu übernehmen. Innerhalb weniger als eine Woche, war somit die Idee der Koordinierungsstelle von "Veitshöchheim blüht auf", auch diese Fläche im Umkreis denkmalgeschützter Gebäude wie dem Pfarrhaus, der „Blauen Traube" und dem Schäfleinhaus erblühen zu lassen, in die Tat umgesetzt, ohne die Gemeindekasse zu belasten.
Sofort zur Stelle war auch Gemeindegärtner Ralf Emmerling mit seinem Wassertank, damit die Blumen auch gleich richtig anwachsen.
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Flankiert von den beiden altehrwürdigen Kugelakazien steht die Blumenpracht steht auch dem „Bildstöckle" gut zu Gesicht.
Der mit Rocaillen und Blüten verzierte Aufsatz zeigt die Heilige Dreifaltigkeit, Gottvater auf der Erdkugel sitzend, hält das Zepter als Symbol seiner götlichen Allmacht und Würde fest in seiner Linken.
Neben ihm Jesu Christ, drei Finger der rechten Hand erhoben, zum Zeichen für den einen Gott in drei Personen. Das Kreuz des Leidens und der Erlösung schräg über seinem Haupt, schafft eine Verbindung zum Heiligen Geist, der in Gestalt einer Taube strahlenumkränzt über beiden schwebt und die Dreifaltigkeit Gottes symbolisch vollendet.
Das Bild wird von einem schlichten Eisenkreuz bekrönt. Der örtliche Bildhauer Franz Pechwitz, der diesen Abguss fertigte, ordnete das seit 1977 in der Kuratiekirche stehende Original der Werkstatt des Bildhauers Ferdinand Tietz zu, der in den Jahren 1765 bis 1768 im hiesigen Hofgarten arbeitete (Beschreibung entnommen aus VEitshöchheimer Bildstockinventarisierung von Waltraud Kopf, 1990).
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So sah die Pflanzfläche am Bildstock bisher aus.
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| Blick auf das denkmalgeschützte Pfarrhaus |
Im gelben Gebäude hinten hat der Fastnachtsverband Franken sein Domizil
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| Foto rechts kurz nach der Pflanzung |

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