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Standortübungsplatz entwickelte sich zum Biotop mit höchster Bioversität |
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Ein Zaun trennt auf der Südseite das Geisbergbad von einem etwa 60 Hektar großen Areal des Standortübungsplatzes, das sich in den beiden letzten Jahrzehnten zu einem Biotop mit höchster Bioversität entwickelt hat.
| Auf dem in den 80er Jahren mit Aushubmaterial des Roßbergtunnels der DB-Neubaustrecke Würzburg-Hannover aufgefüllten und als Ausgleichsfläche hergerichteten Gelände entwickelte sich talseits zum Ziegelhüttengraben hin ein sehr hochwertiger Trockenrasen mit großen Streuobstwiesen und Heckenzügen. Hier findet keinerlei Übungsbetrieb statt und die Wiesen werden nur alle zwei Jahre gemäht. |
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Herr über dieses Naturreich ist der beim Dienstleistungszentrum der Bundeswehr (DLZ) angestellte Landschaftspfleger Josef Lurz. Der Meister, der mit drei Pflegekräften gärtnerisch den 160 Hektar große Kasernen- und Standortübungsbereich betreut, ärgert sich links im Bild über die im Frühjahr von Wildschweinen angerichteten Flurschäden.
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Josef Lurz und sein Servicebereichsleiter Robert Stolz legen großen Wert auf natürlichen Bewuchs, Erhalt seltener Pflanzen- und Tierarten und Förderung des Artenreichtums. So wurden im Saumgürtel der in der großen Fläche quadratisch angelegten Waldstücke Hecken als Windschutz Gräser, Stauden, Kleingehölze angelegt, die besonders im Frühjahr für eine tolle Blütenpracht sorgen. Verwendung fanden viele leicht zu pflegende Straucharten wie der Weißdorn. |
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In der Streuobstwiese visavis vom Geisbergbad pflanzte Josef Lurz 80 alte hochstämmige Obstsorten, hauptsächlich Äpfel, Birnen und Kirschen, die rechts in voller Blüte stehen.
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Mehrere Steinriegelhaufen bieten Unterschlupf für Amphibien, Igel und Insekten. Das vom Bundesforst bejagte Gelände ist auch ein Paradies für Schmetterlinge und wärmeliebende Eidechsen |
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Stehen bleibt auch viel Totholz für Nistmöglichkeiten. |
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Eine Augenweide ist dieser freiwachsende Kirschbaum mit seiner tollen Blütenpracht.
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Der Zugang zur früheren Kleinkaliberschießanlage wurde dicht gemacht mit einer blühenden Pflanzung aus Fositzien und schwarzer Weißdorn ersetzt.
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Ein Blickfang sind auch diese drei Rotbuchen am Kasernenparkplatz mit der Löwenzahnwiese davor (li.) und die Spireahecke am Haupteingang (re.).
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Im Kasernenbereich legt der Landschaftspfleger Wert darauf, dass die Eintönigkeit zwischen den Gebäuden aufgelockert wird und sich die Soldaten auch an blühenden Pflanzen erfreuen können, wie links an der Blütenpracht einer japanischen Zierkirsche.
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Mit einer blühende Fositzie und einem Haselnußstrauch wurde gelungen das Technikgebäude im Hintergrund kaschiert.
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Vor dem bewachten Zugang zur Balthasar-Neumann-Kaserne setzte das DLZ auch schon im Außenbereich ein Zeichen, das signalisiert "Wir sind dabei" bei Veitshöchheim blüht auf. Der Eingangsbereich wurde neu angelegt, anstelle Rasen ein Steingarten mit Frühjahrsblüher und Sommerflor. Das ganze Jahr über blüht immer etwas.
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| Die Fotos stellte bis auf das letzte das DLZ der Gemeinde zur Verfügung. |
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