|
Neugestalteter Schulgarten beim Schulfest übergeben |
|
|
|
|
Groß war die Kulisse auf dem Sportfeld vor dem Schulgarteneingang, als zu Beginn des Schulfestes Schulleiter Otto Eisner, Bürgermeister Rainer Kinzkofer und Fördervereinsvorsitzender Sigi Hofmann in ihren Reden die Fertigstellung des neu konzipierten Schulgartens als Stätte der Kunst und der Natur würdigten.
Link auf Vorbericht hier
 |
„Kreativ für Kinder, sehr anregende Atmosphäre." Auf diesen Nenner brachte Sabine Schmitt, nachdem sie beim Hauptschulfest das erste Mal den umgestalteten Schulgartender Eichendorffschule gesehen hatte. So wie die Mutter der Fünftklässlerin Muriel war auch von anderen Eltern und Gästen zu hören: „Absolut toll gemacht". |
| Wie der Bürgermeister sagte, war der 1990 sehr aufwändig und modellhaft angelegte, über 2000 Quadratmeter große Schulgarten mit einem Pflanzbeet für jede Klasse in die Jahre gekommen. Durch staatlich verordnete Stundenplanänderungen habe zuletzt jedoch kein Bedarf mehr für die Gemüsebeete bestanden, so dass der Garten mangels Bewirtschaftung mehr und mehr zu verwildern drohte. |
| Als Beitrag zu „Veitshöchheim blüht auf" habe die Gemeinde daher gerne 15.000 Euro investiert, den Schulgarten unter Beibehaltung der Grundstruktur zu modernisieren und den geänderten Bedürfnissen anzupassen. Auf Betreiben des Fördervereins erstellte Landwirtschaftsdirektor Johannes Pitzer von der LWG-Landespflege eine Planung, nach der die Beete bis auf drei mit Rasenpflaster befestigt und mit zehn Muschelkalkquadern zum Sitzen ausgestattet wurden. |
| Wenn es nach dem Willen von Rektor Otto Eisner geht, soll nämlich der dadurch entstandene Platz vor dem Gartenpavillon für schulische und außerschulische Veranstaltungen, für Konzerte, Freilufttheater oder Schulfeste genutzt werden. Die Gemeinde ließ dazu extra einen Strom- und Wasseranschluss installieren. Aufgrund seiner naturnahen Gestaltung mit parkähnlichem Charakter inmitten der umliegenden Bewegungs- und Spielräume, eignet sich laut Schulleiter der Schulgarten nun aber auch hervorragend als Klassenzimmer im Grünen und als Natur-, Sinnes- und Ruheraum für die Pausen. |
 |
Beim diesjährigen Schulfest beließ es jedoch die Schulleitung noch dabei, den Schulgarten nur zur Besichtigung freizugeben und Aktivitäten wie Theateraufführung,
|
 |

|
 |
Hip-Hop-Tanz, Kinderchor und Bewirtung wo anders zu platzieren. |
 |
Lediglich ein Kräuterbestimmungs- und Riechstand vor dem Gartenpavillon ließ erahnen, zu welchen Aktivitäten der Schulgarten künftig dienen kann. |
 |
Die Besucher konnten im Schulgarten aber auch schon jetzt sehen, dass an der Hauptschule nicht nur gepaukt, sondern auch kreativ gestaltet wird. Auf Betreiben des Fördervereinsvorsitzenden Sigi Hofmann wurde nämlich der Schulgarten mit Kunstwerken geschmückt, die im November letzten Jahres von Hauptschülern bei Workshops mit freischaffenden Künstlern im Rahmen des Projekts "Kids und Kunst" kreiert wurden. So zieren inzwischen bereits zahlreiche Kunstwerke und Skulpturen den Schulgarten. Besonders augenfällig die gleich neben dem Eingang platzierten vier Sandsteinstelen „Himmelsrichtungen", die Bildhauer Martin Tomaschweski nach dem Motto „Die Kunst ist die Liebe zur Schöpfung" mit Schülern erstellte. |
 |
Originell auch die von Schülern mit Barbara Grimm erstellten, nun auf der Pergola platzierten Keramik-Raben sowie auch die mit Gudrun Kühlbrandt gefertigte Keramik-Stele
|
 |
und die mit der Malerin Elisabeth Maseizik gestalteten sieben Holzstelen. |
 |
Als Übergabegeschenk hatte der Bürgermeister als weiteres Kunstwerk zur Installation im Schulgarten eine von Antje Friedrich bei der Grünflächenunterhaltung am Vatertag gestalteter übermannshoher Holzfigur mitgebracht. |
 |
Etwas abseits beeindruckte der sich zu einem wertvollen Biotop entwickelten Teichbereich.
|
 |
Großes Interesse fanden auch die seltenen Wildblumen, die dank des Sponsorings von Anni Straub nun in einem „Loki-Schmidt-Beet" aufwachsen. |
 |
Unangemeldet kam zum Schulfest auch DSDS-Star Holger Göpfert (mit großem Hallo vor allem auch von weiblichen Fans begrüsst) an seine einstige Schule, die er bis 1997 besuchte und die er nach seinem Bekunden nicht zuletzt auch durch seinen Klassenlehrer Wolfgang Walter als die schönste Zeit seines Lebens in Erinnerung hat. |
|