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Schulgarten der Veitshöchheimer Hauptschule - gleichermaßen eine Stätte der Kunst und der Natur |
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Sein Ziel erreicht hat der Förderverein der Hauptschule, im Rahmen von "Veitshöchheim blüht auf" den 1990 modellhaft angelegten,über 2000 Quadratmeter großen Schulgarten zu neuem Leben zu erwecken und ihn einer multifunktionalen Nutzung zuzuführen.
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Gefallen an der von LD Johannes Pitzer von der örtlichen LWG-Landespflege erstellten Planung, die Beete bis auf drei Nutz-Beete am Rand zum Säen, Ernten und Verarbeiten von Kräutern und Gemüse zu reduzieren und die übrigen Beete mit Rasenpflaster zu befestigen und mit zehn Muschelkalkquadern zum Sitzen auszustatten, fand auch der Hauptausschuss der Gemeinde. Für 10.00 Euro beauftragte das Gremium die örtliche GalaBau-Firma Straub mit der bis Ende April vollendeten Umgestaltung. Geschaffen wurde auch ein Strom- und Wasseranschluss in der Nähe des Pavillons.
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Die neugestaltete Fläche wurde auf beiden Seiten mit blühenden Stauden als räumlichen Abschluss eingefasst.Das neue Rasenpflaster kann nun zusammen mit der davor schon bestehenden Fläche vor der Hütte als Einheit für schulische und außerschulische Veranstaltungen wie Konzerte, Freiluft-Theater oder wie bei der Einweihung am 22. Mai für Schulfeste genutzt werden. |
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Das Gelände dient aufgrund seiner naturnahen Gestaltung mit parkähnlichem Charakter inmitten der umliegenden Bewegungs- und Spielräume künftig also nicht nur als Klassenzimmer im Grünen, sondern auch als Natur-, Sinnes- und Ruhe-Raum, als Aufenthaltsraum für die Pausen und in der Freizeit. |
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Zu einem wertvollen Biotop entwickelt hat sich der etwas abseits liegende, unangetastet gebliebene Teichbereich, der vom Förderverein von Unrat gesäubert wird. |
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Im Schulgarten erlebbar wird jetzt auch, dass an der Hauptschule nicht nur gepaukt, sondern auch kreativ gestaltet wird. Umgesetzt wurde in den letzten Tagen nämlich auch das Bestreben des Fördervereins, den Schulgarten mit Kunstwerken zu schmücken, die von Hauptschülern bei Workshops mit freischaffenden Künstlern im Rahmen des Projekts "Kids und Kunst" kreeiert wurden. So zieren inzwischen Kunstwerke und Skultpturen den Schulgarten, |
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Einen dauerhaften Platz fanden die in der Projektwoche im letzten November mit dem Bildhauer Martin Tomaschweski (im Bild mit dem Fördervereinsvorsitzenden Sigi Hofmann) entstandenen Sandsteinstelen „Himmelsrichtungen". Der Bildhauer hatte nach dem Motto „Die Kunst ist die Liebe zur Schöpfung" für die Schüler Bildhauen angeboten. Dafür benötigten sie Buntsandstein aus Lohr, Spitzeisen, Klüpfel, Schutzbrille, Flacheisen. Die Schüler zeichneten erst Umrisse auf den Stein und behauten ihn dann.
Die Motive auf den vier Sandsteinstelen symbolisieren die vier Himmelsrichtungen. Sie entnahm der Künstler dem indianischen Medizinkreis; im Osten symbolisiert ein Chinese mit einer Sonne die Männlichkeit, im Westen eine Frau mit Halbmond die Weiblichkeit, im Süden ist die Jugend und die Pflanzenwelt und im Norden die Tierwelt mit der Weisheit dargestellt.
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Gudrun Kühlbrandt hatte in ihrem Atelier einen Workshop Tonen angeboten. |
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Die dabei in einer Gemeinschaftsarbeit von den Schülern kreeierten 19 Keramikteile flossen nun zu einer bunten Stele zusammen. |
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Ebenfalls in ihrem Atelier empfing Elisabeth Maseizik Schüler zur Gestaltung von Holzstelen, die nun ebenfalls einen Platz im Schulgarten fanden.
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Einen originellen Platz fanden die von Schülern beim Workshop mit Barbara Grimm gestalteten sechs Keramik-Raben auf der instandgesetzten Pergola. Schmiedemeister a.D. Armin Köbler hat die verzinkten Halterungen in Handarbeit passgenau gefertigt und das auch noch kostenlos.
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Realisiert wurde auch dank des Sponsorings von Anni Straub ein Loki-Schmidt-Beet. Näheres siehe hier |
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Altzustand: Die in drei Sektoren angeordneten Nutzgartenflächen mit einem Beet für jede Klasse waren in dieser Größenordnung aufgrund des geänderten Lehr- und Stundenplans der Hauptschule überdimensioniert und drohten mehr und mehr zu verwildern. |
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