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Artenvielfalt erhalten und nachhaltig nutzen! |
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Bericht von der Fachtagung der Entente Florale Deutschland auf der IPM Essen vom 30.1.2009
Das Thema Grün in Städten und Gemeinden stand im Mittelpunkt der Fachtagung der Entente Florale Deutschland auf der Internationalen Pflanzenmesse IPM in Essen.
Unter dem Motto „Vielfalt erhalten und nachhaltig nutzen" beleuchteten Experten nachhaltige grüne Stadtentwicklung und vermittelten Anregungen und Hinweise.
Hier wurden Themen in den Mittelpunkt gestellt die auch bei der Aktion „Veitshöchheim blüht auf" von Bedeutung sind:
- Grünflächen sind als gleichwertig mit der Vorsorge im Gesundheits- und Sozialwesen anzusehen. Denn öffentliches Grün versorge die Bevölkerung mit Flächen zur Naherholung, sportlichen Betätigung, gesundheitlichen Prävention und fördere das Kleinklima und den Naturschutz.
- Die Teilnahme am Bundeswettbewerb ist eine Image-fördernde Kampagne. Es ist ein kostengünstiges und praktikables Instrument, um die eigene Gemeinde zu fördern mit maßgeblicher Beteiligung von Bürgern unter Anleitung der Verwaltung.
- Zu Biodiversität im Siedlungsbereich stellte Dr. Alfred Herberg, Fachbereichsleiter im Bundesamt für Naturschutz fest: "Deutschland weist eine sehr hohe Gefährdungsrate auf, denn mehr als ein Viertel der einheimischen Farn- und Blütenpflanzen und rund 36 Prozent der einheimischen Tierarten sind gefährdet. In den Visionen der Bundesregierung für "Urbane Landschaften" ist es wichtig, dass Kommunen eine hohe Lebensqualität für die Menschen aufweisen und vielen, auch seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten.
- In Veitshöchheim kann hierzu auf die auf dieser Homepage dargestellten Aktionen verwiesen werden:
o Eine Chance für die weltweit einzigartige Mehlbeere o Naturschutzgebiet Blaugrashalden-Edelmannswald o Biotop-Pflege Seelein o Naturnahe Waldbewirtschaftung o Ziele des Landschaftsplanes der Gemeinde Veitshöchheim o Konzept zum Schutz und zur Pflege der Landschaft (Biotope)
- Professor Dr. Hans-Joachim Lehnert von der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe stellte Wege zur Naturerziehung vor: „Weil Schüler immer mehr Zeit in der Schule verbringen, sollte ihnen Gelegenheit zur Schulgartenarbeit gegeben werden." Die Beschäftigung mit Pflanzen steigere nachweislich die Wahrnehmung von Natur und Umwelt. Ein Schulgelände solle naturnah gestaltet werden, damit biologische Vielfalt erfahren werden kann.
• Auch in Veitshöchheim gibt es diesbezügliche Aktivitäten im Schul- und Kindergartenbereich, z.B.
o Schulgarten der Vitusschule soll erblühen o Schulgarten der Hauptschule soll multifunktional genutzt werden o Neuer Pausenhof der Eichendorff-Grundschule |