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Gemeinde-Infogang - Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz |
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Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und des Natur- und Umweltschutzes steht der Informationsgang der Gemeinde am 20. September 2008.
50 Bürger und Bürgerinnen folgen am frühen Samstagmorgen der Einladung von Bürgermeister Rainer Kinzkofer. Die Route führt von der Kläranlage über die LWG, den Steinernen Weg, das "Seelein", den Gemeindewald zum Naturfreundehaus.
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Hochmodernes Klärwerk
Im Klärwerk des für die Abwasserbeseitigung von Veitshöchheim und Margetshöchheim zuständigen Zweckverbandes „Maintal-Würzburg" erläutert Klärwerksmeister Oswald Bamberger den vorbildlichen Reinigungsprozess der im Jahr im Mai 2001 eingeweihten hochmodernen Anlage mit innovativer Technik, optimaler Wasserreinigung und Energienutzung sowie äußerst wirtschaftlichen Betriebsabläufen
Von der Altanlage an gleicher Stelle aus dem Jahr 1968, die nicht mehr in der Lage war, die seit 1991 gesetzlich geforderte Nährstoffelimination zu erbringen, war fast nichts mehr übrig geblieben. Dem planenden Ingenieurbüro war es hervorragend gelungen, auf dem 9.082 Quadratmeter großen Betriebsgrundstück trotz der räumlichen Enge durch Main, Bahn und Wohnbebauung für 7,85 Millionen Euro eine komprimierte und dennoch großzügig wirkende Anlage mit modernem Outfit zu schaffen.
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Innvoative LWG
Bei der Führung durch das Gelände der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) stellt Schulleiter Wolfgang Klopsch die Planung für
- den Neubau eines Laborgebäudes für das Fachzentrum Analytik und
- eines Betriebsgebäudes mit Büro- und Gewächshausflächen für den Zierpflanzenbau
vor. Iim 2002 fertiggestellten Komplex der Landespflege informiert Elisabeth Fleuchaus von der Gartenakademie über die im Rahmen der Grundlagenforschung der LWG laufenden Projekte.
Weitere Ausführungen
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Ausblicke
Dabei eröffnen sich den Teilnehmern neben vielfältigen Informationen auch tolle Ausblicke wie z.B. von den Weinbergen oberhalb der LWG auf den Altort und die Bahnbrücke auf (Bild 1) oder auf die Gartensiedlung und den Schenkenturm (Bild 2).
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Naturidylle Steinerner Weg
durch die vor Jahren von Gemeinde, Bund Naturschutz und Verschönerungsverein erfolgten Hecken- und Baumpflanzungen.
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Naturdenkmal "Seelein"
Die Route des Infogangs führte zum Naturdenkmal „Seelein". Hier erläutert Wolfgang Klopsch in seiner Funktion als Vorsitzender der Bund Naturschutz-Ortsgruppe die ökologische Bedeutung dieses bedeutendsten Feuchtbiotops der Gemeinde und die Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen des BN in den letzten Jahren.
Weitere Ausführungen
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Nachhaltige Waldbewirtschaftung
Im Wald gegenüber dem "Seelein" informiert Revierförsterin Annette Fricker über die nachhaltige Bewirtschaftung des Gemeindewaldes und über mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf einzelne Baumarten. Gefährdet sei bei einer Temperaturerhöhung von 1,9 Grad wegen der Borkenkäferausbreitung besonders die Fichte.
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Ziel sei deshalb die Artenvielfalt durch eine naturgemäße Waldwirtschaft mit gestuften und gemischten Beständen zu fördern.
Mit Luftballons mit dem Aufdruck www.infoholz.de unterstreicht sie symbolhaft, welche Bedeutung der Wald für die Luft hat.
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Investitionen in die Eigenwasserversorgung
Zu besichtigen ist die Brunnenstube des neuen Trinkwasserbrunnens der Gemeinde östlich des Naturfreundehauses, der mit einem Fördervolumen von 190.000 Kubikmeter zu 1/3 zur Trinkwasserversorgung Veitshöchheims beiträgt.
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Naturfreundehaus
Letzte Station und Schlusshock ist das Naturfreundehaus, dessen Außenareal heuer neugestaltet wurde.
Weitere Ausführungen
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