Home Naturerziehung Viel Unrat in der Flur beim Frühjahrsputz mit der Rupert-Egenberger-Schule in Veitshöchheim
Viel Unrat in der Flur beim Frühjahrsputz mit der Rupert-Egenberger-Schule in Veitshöchheim PDF Drucken E-Mail

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Ausgerüstet mit viel Grillbesteck - damit läßt sich Schmutz gut aufheben - starteten am 19. März etwa 60 Schüler der Veitshöchheimer Rupert-Egenberger-Schule zum Frühjahrsputz im gesamten Veitshöchheimer Ortsbereich. Begleitet und unterstützt wurden sie von Mitarbeitern des Bauhofs, von Lehrkräften und von einigen Bürgern.

Download Aufruf hier

+ Mainpostbericht vom 1.4.2009 hier

aktionsauber Zu sehen sind auf dem Bild oben alle Teilnehmer nach dem Ende der Aktion im Bauhof mit  Bürgermeister Rainer Kinzkofer
zaun Das Wetter spielte mit und der Ehrgeiz der jungen Leute, auch noch im tiefsten Gebüsch nach Unrat zu suchen, war sehr groß.
bauhofankunft Als sie sich um die Mittagszeit alle wieder im Veitshöchheimer Bauhof einfanden, um dort noch eine Mittagsbrotzeit einzunehmen, konnten sie eine beeindruckende Ausbeute präsentieren:
schrott alte Feuerlöscher, Motorteile, Metallstücke, Autoreifen und säckeweise Kleinabfall und Müll kamen zusammen.
Bürgermeister Kinzkofer bedankte sich bei allen für die Durchführung der Aktion.
Im Rahmen des Wettbewerbs „Entente Florale - Veitshöchheim blüht auf" wollen noch weitere Veitshöchheimer Gruppen wie etwa Kindergärten oder der Sportverein ähnliche Aktionen durchführen.
Hier der von der Schule verfasste Bericht:
  • Diesjährige Aktion „Putzmunter" in Zusammenarbeit mit der Rupert-Egenberger-Schule und der Gemeinde Veitshöchheim war ein voller Erfolg.
  • Pünktlich um halb neun Uhr trafen sich die älteren Schüler der Rupert-Egenberger-Schule mit einigen Bürgern der Gemeinde und den Gemeindeangestellten im Bauhof. Dort wurden alle vom Bürgermeister begrüßt und in verschiedene Gruppen eingeteilt.
  • Die jüngeren Schüler blieben in der Schule und räumten rund um das Schulgelände und auf dem Pausenhof auf.
  • Manche Gruppen gaben sich lustige Namen, wie zum Beispiel die Putzmunteren, die Müll-Killer, die Müll- Olchies, die wilden Greifzangen oder die Putzteufel.
  • Insgesamt sechs Gruppen schwärmten mit Handschuhen, Greifzangen und Plastiksäcken aus, um den Veitshöchheimer Ort und die umliegende Flur von Unrat und Müll zu säubern.Ganz eifrig machten sich alle auf den Weg.
  • Jedes kleinste Schnipselchen wurde eingepackt und die kuriosesten Fundstücke bestaunt. Hausschlappen, Hundespielzeug, Handschuhe, Dekoblumen und vieles mehr wurde auf diese Art gefunden und entsorgt.
  • Auf dem Weg - Weinberg, Richtung Seelein konnte ein ganzer Schrottablageplatz tief im Gebüsch entdeckt werden.
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  • Da den Kindern kein Gestrüpp zu dicht war, holten sie Unmengen an halbverrosteten Metallteilen, wie Eimer, Kochtöpfe, Feuerlöscherbehälter und jede Menge Flaschen, teilweise zerbrochen aus dem Gebüsch. Diese Eisenwaren lagen bestimmt schon 20 Jahre unentdeckt dort.
  • In der Nähe konnten die Kinder große Mengen an vergammeltem Maschendrahtzaun finden und unter Anstrengung auf den Weg zerren.

  • Großartig unterstützt wurden die Schüler und Bürger von den Gemeindeangestellten, die mit ihren Unimogs und großen Fahrzeugen all den Unrat in den Veitshöchheimer Bauhof transportieren.
  • Nach drei Stunden harter Arbeit kamen alle Müllsammler wieder im Bauhof zusammen, um dort die Unmengen an gefundenem Müll zu bestaunen. Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Anwesenden und lud alle ein zu Getränk mit Wiener Wurst in einer Semmel. Da freuten sich besonders die Kinder und alle ließen es sich schmecken. Vielen Dank der Gemeinde!
  • Besonders die Lehrkräfte waren begeistert von dem Durchhaltevermögen und der Sammelleidenschaft ihrer Schüler. Ganz anders als beispielsweise im Mathematikunterricht zeigten sich die Schüler durchwegs motiviert und anstrengungsbereit. Alle würden sich freuen, wenn es nächstes Jahr wieder solch eine Aktion gemeinsam mit der Gemeinde Veitshöchheim gäbe, denn ohne begleitende Fahrzeuge kann nur ein kleines Umfeld, z. B. rund um die Schule, gesäubert werden. Für das Ortsbild und die umliegende Flur wäre es jedenfalls ein Gewinn.